Drei Mal dürft ihr raten, wer der grösste Aktionär von Clarín ist. Der übliche Verdächtige, Goldman Sachs natürlich. Siehe dazu Pelzigs Darstellung der Vampirkrake, die überall ihre Tentakeln drin hat.
Die Aufsichtsbehörde über die Medien hat verkündet, sie wird alle Sendelizenzen, Kabel-TV und Internet-Netzwerke versteigern, wenn die Medienhäuser nicht bis zum 7. Dezember einen Plan vorlegen, der den Verkauf der über dem Limit gehenden Lizenzen und damit verbundenen technischer Infrastruktur aufzeigt.
Die Gegner sagen, das Mediengesetz würde das Eigentumsrecht und das Recht auf freie Meinungsäusserung laut Verfassung verletzen. Das ist natürlich Quatsch, denn ein Zerbrechen von Monopolen ist in den westlichen Industriestaaten ganz normal. So etwas nennt man in Europa Kartellgesetz oder in Amerika Anti-Trust-Law. Die Firmen werden nicht enteignet, sondern der Erlös aus der Versteigerung erhalten sie ja.
Die freie Meinungsäusserung wird eher gestärkt, da ein Aufbrechen des Monopols und die Verteilung auf viele Stimmen eher die Meinungsfreiheit bzw. die Meinungsvielfalt verbessert. Medienbeobachter befürworten das Gesetz, da es auch kleineren Medienhäusern und sogar lokalen Gemeinschaften eine Meinungsäusserung ermöglicht. Dazu kommt noch, laut Gesetz müssen mehr argentinische Programminhalte gesendet werden. Die Gegner sagen, es handle sich nur um eine Zerschlagung von Clarín als grösster Regierungskritiker.
Jedenfalls ist es wieder typisch, hinter der grössten Mediengruppe, mit der auflagenstärksten Zeitung Lateinamerikas, TV- und Radiosendern, Kabel- und Internet-Netz, steckt die Krake Goldman Sachs und kann so die öffentliche Meinung in Argentinien steuern. Mal sehen wer stärker wegen der Aufteilung der Medienlandschaft ist, die Regierungsmacht oder die Medien- und Finanzmacht.
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In Buenos Aires gibt es sehr viel Kultur und Unterhaltung mit zahlreichen Museen, Galerien, Theater und Show-Bühnen. Klar gibt es deshalb auch viele Orte wo die Musik, der Tanz und auch der Gesang des Tango Argentino aufgeführt wird.
Tango auf der Bühne ...
... oder getanzt auf der Strasse:
Das Museo Nacional de Bellas Artes:
Das Museum für Filmkunst:
Das Planetarium Galileo Galilei:
Das Teatro Colón in Buenos Aires ...
... führt im November Wagner auf:
Vor dem Teatro Nacional Cervantes standen die Leute rund um den Block für Eintrittskarten:
Etwa 90 % der argentinischen Bevölkerung sind römisch-katholischen Glaubens. In Buenos Aires gibt es aber für alle Glaubensrichtungen Gotteshäuser.
Eine Christlich Orthodoxe Kirche:
Die grosse Moschee von Buenos Aires:
Die Synagoge mit jüdischen Museum:
Einer der vielen Parkanlagen in der Stadt:
Das Flor de Metal öffnet und schliesst sich während dem Tag:
Die US-Botschaft:
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