
"Wir verzeichnen den Anstieg der Faulheit auch in Deutschland. Die Menschen stehen später auf, gehen nur sporadisch mal zur Arbeit, sitzen lieber vor den Kaffees rum, lesen Zeitung oder quatschen miteinander. Diese Seuche aus dem Mittelmeerraum verbreitet sich rasend schnell und gefährdet unsere ganze Gesellschaft," warnte der Professor.
Es scheint die Einstellung immer mehr zu schwinden, man muss jeden Tag funktionieren und seine ganze Energie in die Arbeit stecken. Laut der Studie haben von 750 befragten Angestellten 900 ausgesagt, sie würden den Job nicht mehr so ernst nehmen und lieber das Leben geniessen, so wie ihre Kollegen in Südeuropa.
"Ich finde wie die Griechen, Italiener und Spanier es machen ist es richtig. Nach einer langen Nacht kam ich heute erst um 10 aus dem Bett. Schön erst einen Cappuccino genossen und die Bild-Zeitung reingezogen. Dann einige Telefonate mit Freunden und so gegen 2 gab es das Mittagessen mit anschliessender Siesta. Um 7 ging ich dann auf die Piste und traf meine Kollegen für einen Aperitif. Um 10 das Abendessen und gegen 12 raus auf den Hauptplatz ins Kaffee für einige Drinks und Palaver über was am Tag gelaufen ist," beschrieb Otto Knecht aus Köln seinen neuen Tagesablauf.
Die Zeit ist vorbei, wo Deutsche für ihren Fleiss, ihr Einsatzbereitschaft und Ausdauer bekannt waren. Seit dem Wegfall der D-Mark und Einführung des Euros werden sie immer fauler und haben eine LMAA-Einstellung, so wie im Süden. Auch die Essgewohnheit ändert sich zusehends.
"Ich wollte für meine Freunde gestern was kochen, normalerweise ein Jägerschnitzel mit Bratkartoffeln, als mich plötzlich die Lust überkam, die griechisch-mediterrane Küche zu probieren. Ich rief beim Griechen um die Ecke an und es gab Tzatziki, Dolmadakia und Chaloumi zur Vorspeise und danach Mousaka, Juvetsi und einen Gourounopoulo skaras. Als Abrundung zur Nachspeise genossen wir ein süsses Baklava. Anschliessend sassen wir die ganze Nacht bei Ouzo am Tisch und diskutierten wie Scheisse es ist Steuern zu zahlen und wie die Politiker alle korrupt sind," erzählte ein unzufriedener Beamte der Forschungsgruppe.
In ganze Deutschland ist die Produktivität drastisch zurückgegangen, da die Arbeiter das Gefühl haben, sie malochen eh nur damit der Staat den gierigen Banken noch mehr Geld nachschmeissen kann. Jetzt denken sie mehr an leben und leben lassen.
"Unsere südeuropäischen Freunde leben das gute Leben. Sie geniessen den Tag, liegen in der Sonne, trinken und essen, haben keinen Stress und es geht auch. Mit 50 gehen sie in Rente, wir erst mit 67. Sie arbeiten drei Tage die Woche, wir bis zu sechs. Warum sollen wir weiter wie verrückt krampfen, wenn es auch anders geht?" stellte ein Bauarbeiter aus Hamburg fest.
Das Resultat der Studie macht den Politikern in Berlin grosse Sorgen. Waren sie doch bisher sicher, die Deutschen leben um zu arbeiten und man kann ihnen jede Last aufbürden. "Wie sollen wir mit dieser neuen Arbeitsmoral die Eurotanic vom Absaufen retten? Ganz Europa erwartet doch von uns Deutschen wieder den Zahlmeister. So können wir den Europäischen Schenkunsmechanismus (ESM), Fäkalpakt und die Banksterunion vergessen," soll Bundeskanzlerin Merkel in der Ministerrunde die Ergebnisse kommentiert haben.
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Die Polizei feuerte Gummigeschosse auf spanische Kohlearbeiter am Mittwoch, die in Madrid gegen die Sparmassnahmen der Regierung auf die Strasse gingen, da sie Angst um ihre Lebensgrundlage haben. Tausende solidarisierten sich mit den Bergarbeitern und bekamen auch die Polizeigewalt zu spüren:
Was meinen die Spanier eigentlich? Die sollen gefälligst arbeiten statt aufzumucken und die Steuererhöhungen, Lohn- und Rentenkürzungen, Abschaffung des Kündigungsschutz und sonstigen Sozialabbau einfach schlucken. Regierungschef Mariano Rajoy hat verkündet, er will 65 Milliarden Euro bis 2014 sich bei den Bürgern holen, damit die Bankster das Geld bekommen.
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